Nachrichten Ostwestfalen-Lippe

14-Jähriger im Hallenbad missbraucht

Paderborn. Erneut haben Zuwanderer für einen Zwischenfall in einem Hallenbad gesorgt. Dieses Mal aber soll ein Junge zu sexuellen Handlungen gezwungen worden sein.

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Staatsanwaltschaft sowie die Kreispolizeibehörde in Paderborn am Samstag mitgeteilt, dass am Freitagnachmittag ein Jugendlicher im Delbrücker Hallenbad von zwei Männern zu sexuellen Handlungen gezwungen wurde. Zwei Jungen im Alter von 11 und 14 Jahren wurden zunächst im Schwimmbecken von zwei Erwachsenen angesprochen und beobachtet. Als die beiden Jungen später die Duschen und Umkleidekabinen aufsuchten, folgten ihnen die Männer dorthin. Während sich der 11-Jährige verstecken konnte, wurde der 14-Jährige in den Umkleidekabinen festgehalten. Dort sei es gegen seinen Willen zu sexuellen Handlungen durch beide Männer gekommen.

Nach der Tat vertrauten sich die beiden Jungen dem Bademeister an und alarmierten selbständig die Polizei. Beide Tatverdächtige, bei denen es sich um einen 25-jährigen sowie einen 20-jährigen Zuwanderer aus Afghanistan handelt, konnten noch am Hallenbad von der Polizei festgenommen werden. Sie wurden am Samstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Paderborn dem Haftrichter vorgeführt, der für beide Untersuchungshaft anordnete.

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