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2017 528 Sexualdelikte durch Zuwanderer

Düsseldorf. 2017 kam es in NRW zu insgesamt 6.540 Straftaten, bei denen ein Zuwanderer als Tatverdächtiger ermittelt wurde und es sich bei dem Opfer um einen deutschen Staatsbürger handelte. Bei 528 dieser Taten handelte es sich um Sexualdelikte. In zehn Fällen handelte es sich um Tötungsdelikte.

Im gleichen Zeitraum kam es in Nordrhein-Westfalen zu insgesamt 486 Straftaten, bei denen ein Deutscher als Tatverdächtiger ermittelt wurde und es sich bei dem Opfer um einen Asylbewerber oder einen Flüchtling handelte. Bei sieben dieser Taten handelte es sich um Sexualdelikte. In einem Fall handelte es sich um ein Tötungsdelikt.

Die Zahlen stammen aus einer am Freitag auf der Internet-Seite des Landtages veröffentlichten Antwort von Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) auf eine Kleine Anfrage von Gabriele Walger-Demolsky. Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende wollte mit ihren Fragen die Täter-Opfer-Beziehung bei Straftaten in Nordrhein-Westfalen im Kontext von Zuwanderung näher beleuchten.

Datenbasis für die Beantwortung ihrer Fragen war die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Die darin nach den Aufenthaltsanlässen „Asylbewerber“, „International/national Schutzberechtigte und Asylberechtigte“, „Duldung“, „Kontingentflüchtling“ oder „unerlaubter Aufenthalt“ differenziert erfassten Tatverdächtigen wurden in der Antwort des Innenministers zu „Zuwanderern“ sowie zu „Flüchtlinge/Asylbewerber“ zusammengefasst. Aufgrund der von Walger-Demolsky erfragten Fallkonstellationen konnten jedoch nur die Straftaten berücksichtigt werden, bei denen auch ein Tatverdächtiger ermittelt wurde und mindestens ein Zuwanderer als Tatverdächtiger oder Opfer involviert war. (ph)

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