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„Allahu akbar“ am FKK-Strand: Drei Verdächtige ermittelt

Xanten. Die Polizei hat drei junge Männer ermittelt, die vergangenen Mittwoch Badegäste im FKK-Bereich eines Strandbads beleidigt und bedroht haben sollen. „Allahu akbar“-Rufe dabei deuten auf einen islamistischen Hintergrund.

Die drei Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren stammen aus dem Ruhrgebiet. Derzeit werden noch weitere Zeugen angehört und Videomaterial ausgewertet. Die Ermittler glauben, auch die beiden noch unbekannten Täter bald identifizieren zu können.

Am vergangenen Mittwoch bedrohten und beleidigten fünf vollbärtige Männer mehrere Badegäste im FKK-Bereich eines Strandbades an der Xantener Südsee. Zwei der Männer schwammen in diesen Bereich des Strandes, stiegen aus dem Wasser und begannen, die dortigen Badegäste zu beleidigen. Unter anderem riefen sie „Ihr seid Schweine“, „Deutsche Männer zeigen ihre Schwänze“, „Schlampen“ sowie „Allahu akbar“.

Zwei weitere Männer gesellten sich zu den Schwimmern und stiegen in die Schimpf- und Bedrohungstiraden mit ein. Anschließend entfernten sich die Täter wieder aus dem FKK-Bereich. Zum Zeitpunkt des Vorfalls hielten sich dort etwa 60 bis 70 Paare auf. Die Ermittlungen dazu werden vom Staatsschutz in Duisburg geführt.

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