Dortmund Nachrichten

Angreifer gegen Polizisten waren Linke

Dortmund. Bei den rund 40 Personen, die in der Nacht zum Samstag in der Nordstadt Polizisten aggressiv angegriffen haben, hat es sich nicht um Anwohner, sondern um sogenannte Linksautonome gehandelt. Am Tag nach den Angriffen hatte ein linker Blog eine Stellungnahme veröffentlicht, die angeblich von Anwohnern verfasst war und schwere Vorwürfe gegen die Polizei beinhaltete.

Polizist mit Diensthund (Symbolbild: NRW.direkt)

Bei den rund 40 Personen, die in der Nacht zum Freitag in der Dortmunder Nordstadt Polizisten beleidigt, angegriffen und mit Flaschen beworfen haben, hat es sich um Personen des sogenannten linksautonomen Spektrums gehandelt. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Wie bereits berichtet, fahndete die Polizei in dieser Nacht wegen einer Messerstecherei in einer Flüchtlingsunterkunft in der Nordstadt nach dem zunächst flüchtigen Täter. Laut des Opfers handelte es sich dabei um einen Schwarzafrikaner. Im Rahmen der Fahndung trafen die Polizisten auf Personen, auf die diese Beschreibung zutraf.

Polizisten mit Flaschen beworfen

Während der Personenkontrolle versammelten sich jedoch rund 40 Personen, die die polizeilichen Maßnahmen störten und die Einsatzkräfte zum Teil massiv angriffen. Die Polizisten wurden beleidigt, bedrängt, körperlich angegriffen und in mehrfach mit Flaschen beworfen. Erst der Einsatz eines Diensthundes und das Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte führten zu einer Beruhigung der Situation.

Am Tag nach den Angriffen hatte ein linkspolitisch ausgerichteter Ruhrgebiets-Blog unter Berufung auf Zeugen behauptet, Anwohner der multikulturell besiedelten Nordstadt hätten den Einsatz beobachten wollen, „weil die Männer häufig Opfer rassistischer Polizeikontrollen“ seien. Auch veröffentlichte der Blog eine angeblich von Anwohnern, aber in fehlerfreiem Deutsch verfasste Stellungnahme. Darin hieß es unter anderem wörtlich: „Eine bis dahin friedliche Menschenmenge wurde von Polizisten mit Schlagstöcken attackiert und ein Polizeihund in die Menge gehetzt.“ Für den Hundeführer sowie den Einsatzleiter der Polizei forderten die angeblichen Anwohner Konsequenzen. (ph)

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