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Auch NRW-Polizisten unter den Verletzten

Düsseldorf. Bei den linksextremen Krawallen in Hamburg sind auch drei Polizisten aus NRW verletzt worden. Insgesamt wurden bislang 476 Polizisten verletzt. Jens Spahn (CDU) bezeichnete die Gewalttäter als „Linksfaschisten“. Sven Tritschler (AfD) will von der Landesregierung Aufklärung über die Beteiligung von NRW-Linksextremisten.

Symbolbild: NRW.direkt

Wie die Westdeutsche Zeitung am Sonntag unter Berufung auf einen Sprecher des Innenministeriums berichtete, sind bei den Krawallen rund um den G20-Gipfel in Hamburg auch drei Polizisten aus NRW verletzt worden. Mehr als 2.200 Polizisten, über 200 Feuerwehrleute, Unfallhelfer und Katastrophenschützer aus Nordrhein-Westfalen waren in Hamburg im Einsatz.

In der Nacht zum Sonntag ist es in Hamburg am dritten Abend in Folge zu linkspolitisch motivierten Krawallen gekommen. Erneut wurden Polizisten angegriffen und Autos in Brand gesetzt. Am Sonntag teilte die Polizei mit, dass während des gesamten G20-Gipfels 476 Polizisten verletzt wurden. 186 Personen wurden festgenommen. Es ergingen 37 Haftbefehle. „Wir haben noch nie so ein Ausmaß an Hass und Gewalt erlebt“, hatte ein Polizeisprecher bereits am Vortag gegenüber der Bild-Zeitung gesagt.

„Kaltblütig den Tod von Polizisten in Kauf genommen“

Auch Vertreter der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die in Hamburg vor Ort waren, waren schockiert „über die menschenverachtende Gewalt der Linksextremisten“. Der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow sagte am Samstag: „Sie haben eine Schneise der Verwüstung hinterlassen und auch kaltblütig den Tod von Polizisten in Kauf genommen.“

„Diese vermummten Linksfaschisten zerstören die Autos von Familien, Azubis, Bürgern, sie verletzen Menschen und skandieren Hass. Und zur Belohnung gibt es Applaus von den Linken und eine verständnisvolle Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen. Ätzend. Die Polizei hat unsere volle Unterstützung verdient, wenn sie darauf mit der nötigen Härte reagiert. Punkt“, schrieb das CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn bereits am Freitag dazu auf seiner Facebook-Seite.

Der AfD-Landtagsabgeordnete Sven Tritschler hatte am gleichen Tag eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, in der er unter anderem wissen will, wie viele „gewaltbereite Aktivisten“ aus Nordrhein-Westfalen an den Krawallen beteiligt waren und gegen wie viele Personen aus NRW Ermittlungsverfahren wegen Straftaten in Zusammenhang mit dem G20-Gipfel eingeleitet wurden. (ph)

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