Düsseldorf Wirtschaft und Verkehr

Eurowings nimmt USA-Flüge auf

Düsseldorf. Mit einem täglichen Flug nach New York führt Eurowings seit Samstag zumindest einen Teil des früheren USA-Angebots von Air Berlin fort. Ab Donnerstag folgen Flüge nach Miami und Fort Myers. Bei entsprechender Nachfrage seien auch weitere USA-Verbindungen vorstellbar, sagte Eurowings-Chef Thorsten Dirks aus Anlass des Erstfluges nach New York.

Erstmals seit der Insolvenz von Air Berlin gibt es wieder eine Nonstop-Verbindung von Düsseldorf zum Kennedy-Flughafen in New York. Seit Samstag wird die Strecke von der Lufthansa-Billigtochter Eurowings bedient. Flug EW 1100 startet in Düsseldorf täglich außer Dienstag um 10 Uhr 35, um nach etwas mehr als acht Stunden um 12 Uhr 55 Ortszeit in New York zu landen. Der Rückflug startet um 17 Uhr 55 in New York und erreicht Düsseldorf am nächsten Morgen um 7 Uhr 20. Zum Einsatz kommt ein in Belgien registrierter Airbus A.340-300, der mit Crews der ebenfalls zum Lufthansa-Konzern gehörenden Brussels Airlines bereedert wird. Um auch Geschäftsreisende erreichen zu können, bietet Eurowings auf dieser Strecke erstmalig eine Business-Klasse an.

Bis kurz vor ihrer Insolvenz im letzten Herbst hatte Air Berlin zwei tägliche Flüge von Düsseldorf zum Kennedy-Flughafen angeboten. Die neue Verbindung von Eurowings soll aber nicht nur die von Air Berlin hinterlassene Lücke füllen, sondern auch die tägliche Verbindung der Lufthansa nach Newark in New Jersey ersetzen, die mit Beginn des Winterflugplans eingestellt wird. Ab Donnerstag wird Eurowings auch die früher von Air Berlin angebotenen Verbindungen nach Fort Myers und Miami im US-Bundesstaat Florida fortführen. Dennoch bleibt im Vergleich zum US-Angebot von Air Berlin noch immer eine große Lücke.

Da Eurowings mit Beginn des Winterflugplans vier weitere Langstreckenjets in Düsseldorf stationieren wird, gibt es in der Landeshauptstadt Hoffnungen, dass diese Lücke mit zusätzlichen US-Verbindungen weiter geschlossen wird. Die Lufthansa-Tochter will jedoch erst einmal abwarten: „Nächstes Jahr planen wir, unser Netz weiter zu vergrößern. Zusätzliche Strecken in die USA wie in andere Länder kann ich mir vorstellen, wenn sich die Nachfrage gut entwickelt und die infrastrukturellen Rahmenbedingungen stimmen“, sagte Eurowings-Chef Thorsten Dirks dazu in der Samstagausgabe der Rheinischen Post. (ph)

Bild: Airbus A.340-300 von Eurowings. Bildrechte: NRW.direkt

Print Friendly, PDF & Email