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Familie eines „Krefelders“ sorgt für Großeinsatz

Neuss. Ein eskalierender Familienstreit sorgte am Dienstagabend für einen größeren Polizeieinsatz. Um mit den Angehörigen eines „Krefelders“ fertigzuwerden, waren auch Kräfte umliegender Behörden beteiligt. Insgesamt 15 Streifenwagen waren im Einsatz.

Weil mehrere Personen mit Baseballschlägern auf ein Auto eingeschlagen hatten, wurde die Polizei am späten Abend alarmiert. Bei dem Nutzer des Fahrzeugs soll es sich angeblich um einen 34-jährigen Krefelder gehandelt haben. Nach dessen Befragung erfuhren die Polizisten, dass das Auto nach einem eskalierenden Familienstreit demoliert worden war. Als Tatverdächtige kamen Familienmitglieder aus Neuss in Frage.

„Aufgrund polizeilicher Erfahrung war damit zu rechnen, dass Angehörige des Krefelders zu seiner Unterstützung nun nach Neuss kommen würden“, heißt es in der Polizeimeldung wörtlich. Um einer Eskalation vorzubeugen, wurden Polizeikräfte aus umliegenden Behörden zusammengezogen. Insgesamt waren im Stadtgebiet 15 Streifenwagenbesatzungen eingesetzt.

Während der leicht verletzte „Krefelder“ in einem Neusser Krankenhaus ambulant behandelt wurde, sammelten sich dort tatsächlich Angehörige seiner Familie. Deren Personalien wurden festgestellt, außerdem wurden sie aufgefordert, das Neusser Stadtgebiet wieder zu verlassen. Zu weiteren Auseinandersetzungen kam es nicht. Der Einsatz lief bis in die Nachtstunden.

Quelle: Polizei

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