Politik

Friedensbewegung will mit IS sprechen

Düsseldorf. Im April beginnt der alljährliche Ostermarsch der Friedensbewegung. In diesem Jahr ruft der Ostermarsch Rhein-Ruhr auch dazu auf, mit der Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) zu verhandeln. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gehören auch zwei SPD-Abgeordnete.

Friedensdemonstration in Düsseldorf (Archivbild: NRW.direkt)

„Verhandeln statt Schießen: Jede Minute Waffenstillstand rettet Leben: in Syrien, im Irak, in Mali und anderswo. Es muss mit allen Konfliktparteien, auch dem IS, verhandelt werden. Die Waffen nieder und miteinander sprechen ist das Gebot der Stunde.“ So lautet in diesem Jahr der erste Vorschlag im Aufruf des Ostermarsches Rhein-Ruhr.

Die übrigen Forderungen des Ostermarsches sind bereits aus den Vorjahren bekannt. Dazu gehören unter anderem der Stopp sämtlicher Auslandseinsätze der Bundeswehr, das Ziel, die Rüstungsproduktion deutscher Unternehmen „generell einzustellen“ und das Verbot von Bundeswehrwerbung jeglicher Art.

Die 31 Erstunterzeichner des Aufrufs bestehen aus Künstlern, Gewerkschaftlern, Theologen und Vertretern linker Gruppierungen. Aus der SPD haben der Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow sowie der Bochumer Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel unterschrieben. (ph)

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