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„Fuck you, deutsche Polizei“

Essen/Dortmund. „Nazis“, „Rassisten“, „Fuck you Germany, Fuck you deutsche Polizei“ – am Sonntag und am Montag mussten sich Bundespolizisten einige Beleidigungen von randalierenden Asylbewerbern anhören.

Hauptbahnhof Essen (Bild: NRW.direkt)

Am Sonntag gegen 11 Uhr 30 mussten Bundespolizisten im Essener Hauptbahnhof eingreifen, weil ein stark betrunkener Mann laut Zeugen mehrere Frauen verbal belästigt haben soll. Die Frauen seien daraufhin vor dem 22-jährigen guineischen Staatsangehörigen geflüchtet. Dem Versuch, ihn zu überprüfen, verweigerte er sich, weswegen er zur Wache gebracht werden musste. Auf dem Weg dorthin leistete er jedoch Widerstand, so dass er mit Zwang zur Wache gebracht werden musste.

Auf der Wache ergab ein Atemalkoholtest, dass der Asylbewerber mit 1,72 Promille erheblich alkoholisiert war. Während der Maßnahmen beleidigte er die Polizisten als „Rassisten“ und „Nazis“. Später wurde er zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den 22-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Betrunkener wollte sich nicht helfen lassen

Am Montag hielt sich gegen 5 Uhr 45 Uhr ein stark alkoholisierter Mann vor der Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof auf. Zwei Bundespolizisten, die von einem Streifengang zurückkamen, boten dem Mann ihre Hilfe an und nahmen ihn mit auf die Wache. Da der mit 1,7 Promille alkoholisierte Mann jedoch weder ärztliche Hilfe noch sonstige Hilfsangebote annehmen wollte, sollte er die Wache wieder verlassen.

Daraufhin begann der irakische Staatsangehörige die anwesenden Polizisten zu beleidigen: „Fuck you Germany, Fuck you deutsche Polizei“ waren dabei „noch die harmloseren Beleidigungen“, so die Bundespolizei. Da sich der 23-Jährige nicht beruhigen wollte, wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Dabei griff er einen Polizisten mit Faustschlägen gegen den Oberkörper an, woraufhin er überwältigt und gefesselt wurde. Gegen den Asylbewerber wurden Strafverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: Bundespolizei

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