Mettmann (Kreis) Nachrichten

Großeinsatz wegen Schlägerei mit Waffen

Mettmann. Am späten Mittwochabend kam es in der Innenstadt zu einem Großeinsatz der Polizei wegen einer bewaffneten Schlägerei. Hintergrund waren persönliche Streitigkeiten überwiegend aus dem Irak stammender Personen.

Polizeieinsatz (Symbolbild: NRW.direkt)

An dem Großeinsatz waren Polizeikräfte aus dem gesamten Kreisgebiet, Ermittler der Kriminalpolizei sowie Rettungskräfte der Feuerwehr beteiligt. Ursache war eine Schlägerei von mindestens fünf Personen im Bereich der Bahn- und Breitestraße in Mettmann, bei der laut Zeugen auch Messer im Spiel waren. Dabei soll auch eine Scheibe an einem Auto zu Bruch gegangen sein.

Dank der starken Polizeikräften konnte die Auseinandersetzung schnell wieder beendet und die Verfolgung flüchtender Beteiligter aufgenommen werden. Solche wurden auch noch im näheren Stadtgebiet, insbesondere im Bereich Jubiläumsplatz, angetroffen und vorläufig festgenommen. Zwei Beteiligte mussten zur ärztlichen Versorgung schwerer, aber nicht lebensgefährlicher Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

Nach ersten Ermittlungen waren schon längere Zeit andauernde, persönliche Streitigkeiten zwischen mehreren überwiegend aus dem Irak stammenden Beteiligten der Auslöser der Schlägerei. Aus diesem Grund trafen sich die Männer am späten Mittwochabend auf der Bahnstraße. Dort geriet der Streit zur bewaffneten Schlägerei, bei der auf einen der Verletzten mit einem Küchenbeil sowie einer Eisenstange eingeschlagen worden sein soll. Aus diesem Grund laufen die aufgenommenen und aktuell weiterhin intensiv andauernden Ermittlungen einer eingesetzten Mordkommission sowie der zuständigen Staatsanwaltschaft in Wuppertal zum Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes. Kriminalpolizeiliche Maßnahmen zur Spurensicherung am Tatort wurden durchgeführt, weshalb der nähere Tatortbereich auch für längere Zeit komplett gesperrt werden musste.

Quelle: Polizei

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