Essen Nachrichten

Großeinsatz wegen Streit zweier Familien

Essen. Wegen eines Streits zweier Familien mussten am Mittwochabend ein Dutzend Streifenwagen sowie ein Zug einer Einsatzhundertschaft in den Stadtteil Horst ausrücken. Auslöser des Streits könnte eine Liebesbeziehung zwischen zwei Kindern der jeweiligen Familien gewesen sein. Die mutmaßlichen Angreifer aber konnten flüchten.

Auch ein Zug einer Einsatzhundertschaft war im Einsatz (Symbolbild: NRW.direkt)

Am frühen Mittwochabend musste ein Dutzend Streifenwagen nach Essen-Horst ausrücken. Aufgeregte Anwohner hatten über die Notrufleitungen berichtet, dass sich etliche Personen vor einem Haus schlagen und bereits Menschen schwer verletzt wären. Auch von Waffen berichteten die Anrufer. Daraufhin wurde auch die Bereitschaftspolizei alarmiert und musste andere Einsätze abbrechen. Ein Zug einer Einsatzhundertschaft unterstützte die Streifenwagenbesatzungen.

Die mutmaßlichen Angreifer konnten jedoch flüchten, noch bevor der erste Streifenwagen am Tatort eingetroffen war. Zeugen berichteten von einem dunklen Fluchtfahrzeug aus Duisburg. Ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge könnte eine Liebesbeziehung zweier Kinder der Familien zu der Auseinandersetzung geführt haben. Diese wurde möglicherweise von einer der Familien missbilligt.

Der 20-jährige Sohn und sein 48-jähriger Vater erlitten bei den tätlichen Angriffen Verletzungen, die vom Rettungsdienst versorgt wurden. Die Polizei in Essen und in Duisburg klärt nun die tatsächlichen Hintergründe und ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und möglicher Erpressung. Zeugenaussagen lassen auf einen möglichen Migrationshintergrund der Tatverdächtigen schließen, sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage.

Quelle: Polizei

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