Nachrichten Rhein-Erft-Kreis

Hambacher Forst: Polizei räumt besetzte Häuser

Kerpen. Nachdem das Bündnis „Ende Gelände“ am Mittwoch im Stadtteil Manheim ein rechtswidriges Camp zu errichten versucht hat, räumte die Polizei das Gelände. Am Donnerstag begann die Polizei mit der Räumung widerrechtlich besetzter Häuser.

Polizeieinsatz (Symbolbild: NRW.direkt)

Das Aktionsbündnis „Ende Gelände“ hat am Mittwochnachmittag damit begonnen, ein Camp mit diversen Zelten auf einem ehemaligen Sportplatz in Kerpen-Manheim aufzubauen. Die Errichtung dieses Camps war rechtswidrig. Die RWE Power AG hat als Eigentümer des Geländes Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt. Den mehrfachen Aufforderungen der Polizei, das Camp freiwillig wieder zu verlassen, kamen die Besetzer des Sportplatzes nach „intensiven Gesprächen“ und anschließenden Lautsprecherdurchsagen jedoch „nur zum Teil nach“.

Daraufhin räumte die Polizei das Gelände. Mehrere Dutzend Personen mussten dabei „von den Beamten mit einfacher körperlichen Gewalt aus den Sitzblockaden herausgelöst und anschließend aus dem Bereich herausgetragen“ werden. Bei 109 Personen führte die Polizei Maßnahmen zur Identitätsfeststellung durch. Im Laufe der Nacht wurden diese wieder entlassen. Alle Personen erhielten einen Platzverweis. Die Zelte wurden von Polizisten und RWE-Mitarbeitern wieder abgebaut.

Am Donnerstag um 8 Uhr 15 hat die Polizei in Kerpen-Manheim mit der Räumung widerrechtlich besetzter Häuser begonnen. Der Aufforderung, die Häuser freiwillig zu verlassen, waren die Besetzer nach entsprechenden Lautsprecherdurchsagen der Polizei nicht nachgekommen. Auch hier hatte die RWE Power AG hatte als rechtmäßiger Eigentümer der besetzten Häuser Strafantrag wegen Hausfriedensbruch gestellt.

Quelle: Polizei

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