Mönchengladbach Nachrichten

„Ich ficke eure Töchter“

Mönchengladbach. Nachdem er sie mit einem Messer bedroht hatte, überwältigen Bundespolizisten am Dienstag einen 25-Jährigen Mann. Daraufhin bespuckte der Mann die Polizisten, beleidigte sie als „Arschlöcher“ und sagte, dass er „ihre Töchter ficken würde“. Zuvor soll er eine junge Frau geschlagen und getreten haben.

Wache der Bundespolizei in Mönchengladbach (Bild: NRW.direkt)

Zuerst hatte der 25-Jährige am frühen Dienstagmorgen im Mönchengladbacher Stadtgebiet auf eine 18-jährige Frau eingeschlagen und sie getreten. Zwei Männer eilten der jungen Frau zur Hilfe, wurden dann aber selbst von dem aggressiven Mann angegriffen. Die beiden Männer wehrten sich, wodurch der Algerier eine blutende Platzwunde oberhalb der Augenbraue davontrug. Danach suchten die beiden Männer und die Geschädigte die Wache der Bundespolizei in Mönchengladbach auf. Dort berichteten sie von der Körperverletzung und gaben an, von dem Tatverdächtigen verfolgt worden zu sein. Nach geraumer Zeit tauchte ein weiterer Mann auf der Dienststelle auf. Die junge Frau und die Männer gaben an, dass es sich bei dem Mann um den Täter handelt. Daraufhin wurde der Tatverdächtige von den anderen Personen getrennt.

Als er sich ausweisen sollte, fiel den Polizisten auf, dass der Mann ein aufgeklapptes Messer in seiner Hand versteckte. Trotz mehrfacher Aufforderung ließ er das Messer nicht fallen und hielt es stattdessen angriffsbereit in der Hand. Daraufhin überwältigten ihn die Polizisten unter Anwendung von Pfefferspray und nahmen ihm das Messer ab. Danach beleidigte der Mann die Bundespolizisten als „Arschlöcher“ und sagte, „dass er ihre Töchter ficken würde“. Auch bespuckte er die Polizisten. Der aggressive 25-Jährige hielt sich im Vorraum der Wache auf. Dort verschmierte er mit seiner Spucke und seiner blutenden Wunde die Wände.

Die junge Frau und ihre beiden couragierten Helfer konnten nach der Befragung wieder entlassen werden. Der 25-jährige Algerier wurde zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus begleitet. Im Krankenhaus schlug und trat er während der Behandlung um sich. Nur mit Handschellen und der Fixierung durch die Bundespolizisten konnte die ärztliche Versorgung seiner Wunde durchgeführt werden. Anschließend transportierten die Polizisten den Tatverdächtigen wieder zur Wache. Wegen des Verdachts, er könne unter dem Einfluss von Rauschmitteln stehen, wurde ihm Blut abgenommen. Ein Richter entschied, ihn bis 16 Uhr in Gewahrsam zu belassen.

Quelle: Bundespolizei

Print Friendly, PDF & Email