Düren Panorama

Junge Union besucht das Geschwader „Boelcke“

Nörvenich. Zusammen mit dem Landtagsabgeordneten Gregor Golland (CDU) besuchten Mitglieder der Jungen Union das Taktische Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“. Danach sagte Golland: „Ich bin stolz, dass wir so hoch motivierte und professionell ausgebildete Soldaten haben, die unsere Heimat schützen und unserem Land dienen.“

Einen spannenden und informativen Besuch beim Taktischen Luftwaffengeschwader 31 „Boelcke“ in Nörvenich erlebten am Donnerstag rund 20 Mitglieder der Jungen Union (JU) aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie dem Kreis Euskirchen. Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland wurden sie von Kommodore Oberst Stefan Kleinheyer und Oberstabsfeldwebel Thomas Hohlbein, dem Informationsmeister des Geschwaders, auf dem Fliegerhorst begrüßt.

Der bis 2013 als Jagdbombergeschwader 31 bezeichnete Verband war der erste fliegende Einsatzverband der Bundeswehr. Am 20. Juni 1958 wurde das Geschwader durch den damaligen Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) in Dienst gestellt und ist seitdem in Nörvenich im Kreis Düren beheimatet. Im Herbst 1961 war Nörvenich der erste Fliegerhorst der Luftwaffe, auf dem der Lockheed F-104G Starfighter stationiert wurde. 1983 rüstete das Geschwader auf den Tornado um. 2010 wurde der Tornado ausgemustert und durch den Eurofighter Typhoon ersetzt. Benannt ist das Geschwader nach Oswald Boelcke (1891-1916), einem der bekanntesten deutschen Jagdflieger im Ersten Weltkrieg.

Vom Traditionsraum zum hochmodernen Eurofighter

Nach einem einleitenden Vortrag des Kommodore besuchten der CDU-Nachwuchs und der Innenexperte der CDU-Landtagsfraktion den Traditionsraum des Geschwaders. Dort befindet sich eine militärhistorische Sammlung zur 60-jährigen Geschichte des Fliegerhorstes. Danach wurde ein Eurofighter Typhoon aus nächster Nähe begutachtet. „Unsere Gastgeber haben uns umfassend über Technik, Ausrüstung und Einsatzmöglichkeiten des Kampfflugzeugs und über die Pilotenausbildung informiert“, lobten Golland und JU-Rhein-Erft-Vorsitzender André Hess, der den Termin organisiert hatte. Auch die Einsatzkleidung und -ausrüstung des „Search and Rescue“-Teams wurde den Besuchern erläutert. Der Rettungshubschrauber „SAR 41″ der Bundeswehr ist seit Jahrzehnten ebenfalls auf dem Fliegerhorst stationiert.

„Es war sehr beeindruckend. Wir konnten durch den Besuch sehr viel für uns mitnehmen“, resümierte André Hess. „Der Besuch war sehr gut“, sagte Gregor Golland am Montag unserer Redaktion. „Oberst Kleinheyer und Oberstabsfeldwebel Hohlbein haben klare, ehrliche Worte gefunden und eine vorbildliche soldatische Haltung vermittelt. Ich bin stolz, dass wir mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 31 so hoch motivierte und professionell ausgebildete Soldaten haben, die unsere Heimat schützen und unserem Land dienen.“ (ph)

Bild: Oberst Stefan Kleinheyer und Gregor Golland mit den Mitgliedern der Jungen Union vor einem Eurofighter Typhoon

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