Düsseldorf Nachrichten

Junge Union besucht Messe Düsseldorf

Düsseldorf. Messe-Chef Werner Dornscheidt empfing am Donnerstag eine Besuchergruppe der Jungen Union. Dabei nahm sich Dornscheidt auch über seinen Vortrag hinaus viel Zeit für seine interessierten Gäste.

Mehr als 40 Mitglieder der Jungen Union (JU) haben der Düsseldorfer Messe am frühen Donnerstagabend einen Informationsbesuch abgestattet. Zuvor hatte die JU Düsseldorf bereits den Flughafen sowie die Börse der Landeshauptstadt besucht. Die Veranstaltungen sind Teil eines Konzepts des JU-Kreisvorsitzenden Ulrich Wensel, bei dem CDU-Nachwuchs ein Bewusstsein dafür zu schaffen, „wo in Düsseldorf Wohlstand erwirtschaftet wird“. Dank der Teilnahme weiterer interessierter Parteifreunde, darunter auch die stellvertretende CDA-Kreisvorsitzende Heidrun Leinenbach sowie der Ratsherr Dirk-Peter Sültenfuß und seine Frau, wuchs die Besucherzahl kurzfristig noch auf fast 50 an.

Die Veranstaltung im Messeturm begann mit einem Vortrag von Messe-Chef Werner Dornscheidt über die Bedeutung der Messe für die Stadt sowie deren Rolle im internationalen Wettbewerb. Der seit 2004 als Vorsitzender der Messe-Geschäftsführung tätige Manager ließ gleich zu Beginn seines Vortrags keinen Zweifel daran, dem CDU-Nachwuchs dabei auch Sitzfleisch abzuverlangen: „In 30 Minuten schaffe ich das nicht.“

„Düsseldorf ist eine 10-Minutes-City“

Tatsächlich nahmen die detaillierten Ausführungen von Werner Dornscheidt fast eine Stunde in Anspruch. Dass es dabei trotzdem immer kurzweilig blieb, lag auch daran, dass er seine Erläuterungen immer wieder mit persönlichen Erlebnissen anreicherte. So etwa, als er schilderte, wie irritiert er war, als ein US-amerikanischer Geschäftspartner Düsseldorf als „10-Minutes-City“ bezeichnet hatte. Zunächst habe er die Bezeichnung als Abwertung seiner Heimatstadt verstanden, erinnerte sich Dornscheidt.

Dann aber machte ihm der US-Manager deutlich, dass dies als Kompliment gemeint war: „In zehn Minuten bin ich in Düsseldorf von der Messe am Flughafen, in zehn Minuten am Bahnhof. In München brauche ich dafür eine Stunde. Und diese eingesparte Zeit kann ich dann meinen Kunden widmen.“ Werner Dornscheidt aber beließ es nicht dabei, auf die Vorzüge der Messe Düsseldorf hinzuweisen, die im weltweiten Umsatzranking inzwischen Platz fünf belegt. Gegen Ende seiner Rede betonte er, dass die Messe zwar die Herausforderung der Digitalisierung erfolgreich meistere, dabei aber nicht von ihren Grundsätzen im Umgang mit Kunden abweiche: „Der persönliche Kontakt muss analog bleiben.“

„Weltweiter Botschafter der Landeshauptstadt“

Dafür nahm sich Werner Dornscheidt auch am Donnerstag viel Zeit; dank vieler persönlichen Gespräche mit ihm dauerte die Veranstaltung fast eine Stunde länger als ursprünglich geplant. Erst nach rund drei Stunden verabschiedeten sich die Gäste zufrieden: „Die Messe Düsseldorf ist durch ihre vielen internationalen Vertretungen weltweit der Botschafter der Landeshauptstadt Düsseldorf. Und für Düsseldorf ist sie einer der wichtigsten Motoren für Wirtschaftskraft und Beschäftigung“, sagte Dirk-Peter Sültenfuß.

„Mir als Kreisvorsitzendem ist es wichtig, dass gerade die Mitglieder einer jugendpolitischen Organisation, die später Verantwortung übernehmen wollen, ein Gespür für die industrielle und gewerbliche Vielfalt Düsseldorfs bekommen“, lautete das Fazit von Ulrich Wensel. „Die Junge Union steht immer hinter der industriellen Entwicklung unserer Stadt.“ Auch zeigte sich Wensel darüber erfreut, dass die Messe durch den geplanten Neubau des Südeingangs weiter expandieren kann.

Bild: Werner Dornscheidt (2.v.l.) mit Mitgliedern der JU, 2.v.r. Ulrich Wensel. Bildrechte: NRW.direkt

Print Friendly, PDF & Email