Nachrichten Oberhausen

Kein neues Sicherheitskonzept für GNTM-Finale

Oberhausen. Nach dem Terror-Anschlag in Manchester sieht die König-Pilsener-Arena keinen Grund, ihr Sicherheitskonzept für das Finale von Germany’s Next Topmodel (GNTM) zu überarbeiten.

König-Pilsener-Arena in Oberhausen (Bild: NRW.direkt)

Die vorgesehenen Maßnahmen für die Veranstaltung am Donnerstag seien „auf einem hohen Standard“, sagte ein Sprecher der Oberhausener König-Pilsener-Arena am Dienstag auf Anfrage der Online-Ausgabe der Rheinischen Post. „Wir haben volles Vertrauen in unser Sicherheitskonzept.“ Besucher und Mitarbeiter der Arena würden „in einem größtmöglichen Umfang“ vor möglichen Anschlägen geschützt. „Allerdings ist auch völlig klar, dass es eine hundertprozentige Sicherheit niemals geben kann. Weder bei dem Besuch einer Veranstaltungshalle, eines Weihnachtsmarktes oder einem sonstigen Gang in die Öffentlichkeit“, sagte der Sprecher.

Bei einem Selbstmord-Anschlag vor der Manchester Arena sind am Montagabend am Ende eines Konzerts der US-amerikanischen Sängerin Ariana Grande mindestens 22 Menschen getötet und mindestens 59 weitere verletzt worden. Unter den Opfern sind auch Kinder und Jugendliche.

Bei dem Attentäter soll es sich laut Polizei um einen 22-jährigen Briten libyscher Abstammung handeln. Nachbarn haben ihn in den Manchester Evening News als „ruppigen, großen, dünnen jungen Mann“ beschrieben, der häufig traditionelle muslimische Gewänder getragen haben soll. Zu der Tat bekannte sich die Terror-Organisation Islamischer Staat (IS). Ein „Soldat des Islamischen Staats“ habe eine Bombe platzieren können, teilte der IS im Internet mit. (ph)

Print Friendly, PDF & Email