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Köln: Razzien gegen Straßenkriminalität

Köln. In der Nacht zum Sonntag führten Polizei, Zoll und Stadt im rechtsrheinischen Teil der Domstadt breit angelegte Razzien durch. Shisha-Bars, die mit der Rocker-Szene in Verbindung gebracht werden, waren dabei ebenso Ziel, wie Straßenzüge, in denen laut Polizei vor allem junge Nordafrikaner regelmäßig durch Straftaten auffallen.

Bei Razzien von Polizei, Zoll und Stadt im rechtsrheinischen Köln haben die beteiligten Behörden in der Nacht zum Sonntag zwei Personen festgenommen, gegen die Haftbefehle vorlagen. Außerdem wurden 13 Ermittlungsverfahren eingeleitet, davon zehn wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, eines wegen Verstoß gegen das Waffengesetz, ein Verdacht des Diebstahls sowie ein Verdacht des illegalen Glücksspiels. Insgesamt haben die Einsatzkräfte 241 Personen und 71 Fahrzeuge kontrolliert. Zwei Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Der Einsatz in den Stadtteilen Kalk, Humboldt-Gremberg, Ostheim, Vingst und Höhenberg begann am Samstagabend um 19 Uhr und endete am Sonntag in den frühen Morgenstunden. Mit sichtbarer Unterstützung der Bereitschaftspolizei waren insgesamt rund 160 Fahnder der beteiligten Behörden im Einsatz, an einigen Lokalen auch mit Hunden zum Aufspüren von Drogen und Waffenverstecken. Beamte des Verkehrsdienstes und des Projekts Rennen nahmen am Abend und in der Nacht Autos im Umfeld der Razzien unter die Lupe.

Gerade in den Straßenzügen Kalk-Mülheimer Straße, Kalker Hauptstraße, der Taunusstraße und den Nebenstraßen fallen vor allem junge Nordafrikaner regelmäßig durch Straftaten auf, hieß es von Seiten der Polizei. Auch die immer wieder mit Shisha-Bars in Verbindung stehende Rocker-Szene wurde von den Einsatzkräften ins Visier genommen.

Quelle: Polizei

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