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Massenschlägereien halten Polizei in Atem

Siegen/Rüthen. Am Montag beschäftigten gleich zwei Massenschlägereien die NRW-Polizei. In einem der beiden Fälle musste die Unterstützung der Bundespolizei in Anspruch genommen werden.

Symbolbild: NRW.direkt

Zuerst kam es kurz vor 20 Uhr in der Siegener Bahnhofstraße zu einer größeren Schlägerei mit rund 15 beteiligten Personen mit Migrationshintergrund. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurden mehrere Personen getreten und geschlagen. Die Polizei war mit insgesamt sieben Streifenwagen im Einsatz. Dabei wurden die Beamten von Einsatzkräften der Bundespolizei unterstützt.

Die Polizisten stellten die Identität von insgesamt zwölf Personen fest. Zehn Personen wurden Platzweise erteilt. Gegen vier beteiligte Personen im Alter zwischen 23 und 28 Jahren wurden Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit noch unklar.

Mit aggressiven Betrunkenen konfrontiert

Gegen 23 Uhr 25 am Montag wurde die Polizei vom Sicherheitsdienst der Zentralen Unterbringungsunterkunft (ZUE) in Rüthen im Kreist Soest alarmiert. Gemeldet wurde eine Schlägerei von bis zu 15 Personen. Als die Polizisten in der Unterkunft eintrafen, standen sie einer aggressiven Gruppe gegenüber. Die Männer waren offensichtlich alkoholisiert und randalierten.

Zunächst wurde ein besonders aggressiver 32-jähriger Mann aus Syrien zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Kurz darauf schlug ein 37-jähriger Algerier einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Der Mann wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Dann randalierte ein 26-jährigen Algerier und kam mit einer Glasscherbe in der Hand auf die Polizisten zu, die daraufhin Pfefferspray einsetzten. Der stark alkoholisierte Mann musste ebenfalls in Gewahrsam genommen werden. Insgesamt dauerte der Einsatz in der Unterkunft rund zweieinhalb Stunden.

Quelle: Polizei

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