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Massenschlägereien vor Bahnhöfen

Essen/Mülheim/Mönchengladbach. Am Samstagabend soll es vor dem Essener Hauptbahnhof sowie in einem Regionalexpress Massenschlägereien gegeben haben. In beiden Fällen waren die Beteiligten beim Eintreffen der Polizei jedoch wieder verschwunden. Am Tag zuvor kam es vor dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof zu einer Massenschlägerei. Dabei wurde ein Polizist verletzt.

Hauptbahnhof Mönchengladbach (Bild: NRW.direkt)

Zuerst berichteten Zeugen am Samstag gegen 21 Uhr, dass sich neben dem Haupteingang des Essener Hauptbahnhofs zwei Gruppen prügeln würden. Dabei sprachen die Zeugen von etwa 40 Personen mit dunkler Hautfarbe. „Wir haben sofort Einsatzkräfte dorthin beordert“, sagte Volker Stall, Sprecher der Bundespolizei. Als diese dort eintrafen, fanden sie jedoch weder Verletzte noch andere mögliche Beteiligte vor.

Gegen 23 Uhr soll es eine weitere Schlägerei in einem Regionalexpress auf dem Weg nach Duisburg gegeben haben. Auch dieses Mal soll es sich bei den Beteiligten um Personen mit dunkler Hautfarbe gehandelt haben. Der Zugführer verweigerte daraufhin die Weiterfahrt. Als die Polizei im Mülheimer Hauptbahnhof eintraf, musste sie jedoch erneut feststellen, dass alle beteiligten Personen bereits wieder verschwunden waren. Danach setzte der Zug seine Fahrt fort.

Polizisten wurden ebenfalls angegriffen

Bereits am späten Freitagabend kam es vor dem Mönchengladbacher Hauptbahnhof zu einer Massenschlägerei zwischen 15 bis 20 Personen. Dabei schlugen und traten die Täter gezielt auf die Köpfe der bereits am Boden liegenden Personen. Die einschreitenden Bundespolizisten wurden ebenfalls attackiert und mussten sich mit ihren Schlagstöcken zur Wehr setzen.

Mit Hilfe der hinzugerufenen Einsatzkräfte der Landespolizei konnten insgesamt sieben Personen gestellt und weiteren polizeilichen Maßnahmen zugeführt werden. Rund einem Dutzend Personen aber gelang die Flucht. Bei den festgestellten Personen handelte es sich um Staatsangehörige aus Russland, Polen, Rumänien sowie Litauen zwischen 29 und 37 Jahren. Über die Ursache der Schlägerei schwiegen sich die Beteiligten aus. Ein Bundespolizist wurde leicht verletzt, verblieb aber im Dienst.

Quelle: Bundespolizei

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