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Mit Ferienbeginn verschärfte Passkontrollen

Düsseldorf. In den Osterferien rechnet der Flughafen mit mehr als 1,1 Millionen Passagieren. Verkehrsreichster Tag wird der heutige Freitag. Dann werden auch die Passkontrollen verschärft. Die Bundespolizei kündigte Bemühungen an, Wartezeiten „so verträglich wie möglich zu halten“.

Ferienzeit ist Urlaubszeit: Für die am Wochenende beginnenden zweiwöchigen Osterferien rechnet der Flughafen Düsseldorf mit 1,1 Millionen Fluggästen und rund 10.000 Starts und Landungen. Das entspricht einem Passagierplus von fast 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Verkehrsreichster Tag wird der heutige Freitag mit rund 80.500 Fluggästen und 680 Flugbewegungen. Zum Vergleich: An einem durchschnittlichen Tag zählt der größte Flughafen Nordrhein-Westfalens rund 64.400 Passagiere sowie etwa 590 Starts und Landungen.

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr liegen die diesjährigen Osterferien bereits im Sommerflugplan. Damit können die Fluggäste in Düsseldorf aus knapp 190 Zielen in 50 Ländern und 66 Fluggesellschaften auswählen. Zu den beliebtesten Zielen im April gehören Klassiker wie das spanische Festland, die Balearen und die Kanaren. Aber auch Italien, Griechenland und Ägypten liegen hoch im Kurs. Auf der Fernstrecke locken die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA.

Verschärfte Kontrollen bei Einreisen aus Nicht-Schengen-Ländern

Gleichzeitig mit dem Beginn der Osterferien führt die Bundespolizei schärfere Passkontrollen an allen deutschen Flug- und Seehäfen ein. Bei allen Passagieren, die aus Ländern außerhalb des Schengen-Raums einreisen, werden nunmehr die biometrischen Daten aus den Reisepässen mit einer Fahndungsdatei verglichen. Dieser systematische Abgleich gilt zukünftig auch für diejenigen, die nach EU-Recht Anspruch auf freien Personenverkehr haben. Damit soll verhindert werden, dass Menschen einreisen, die die öffentliche Ordnung oder die innere Sicherheit bedrohen. Die Kontrollen sind eine Reaktion auf die zunehmende terroristische Bedrohung in Europa.

Die Bundespolizei versprach den Reisenden, sich „unter Berücksichtigung der gesetzlichen Verpflichtungen“ zu bemühen, Wartezeiten und andere Auswirkungen auf den Flugverkehr „so verträglich wie möglich zu halten“. Zusammen mit der Flughafengesellschaft, den Airlines sowie dem Sicherheitsdienstleister habe sich die Bundespolizei auch entsprechend auf den Osterreiseverkehr vorbereitet. (ph)

Bild: Flughafen Düsseldorf. Bildrechte: NRW.direkt

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