Düsseldorf Nachrichten

Musikfest der Bundeswehr rückt näher

Düsseldorf. Am 22. September findet im ISS Dome das zweite Musikfest der Bundeswehr statt. Militärorchester aus Deutschland, den USA, Schottland, Österreich, Frankreich, Ungarn und Japan lassen ein Tattoo der Spitzenklasse erwarten.

Wie bereits beim ersten Musikfest der Bundeswehr, das vor rund einem Jahr vor mehr als 10.000 Zuschauern im ISS Dome stattfand, führt auch in diesem Jahr Johannes B. Kerner als Moderator durch die Show. Und die rund 800 Musiker lassen ein Tattoo der Spitzenklasse erwarten: Die deutschen Gastgeber, vertreten durch das Stabsmusikkorps der Bundeswehr, die Big Band der Bundeswehr sowie das Heeresmusikkorps Ulm musizieren mit Orchestern aus Frankreich, Österreich, Ungarn, Schottland, den USA und Japan.

Dabei treffen das große musikalische Vermächtnis und der reichhaltige Melodienschatz des alten Europas – wie bei der Gardemusik aus Wien und der HDF Central Military Band aus Budapest – auf typisch amerikanisches Lebensgefühl und fröhliche Interaktion mit den Zuschauern, dargeboten vom Konzertorchester der United States Army Europe Band und der Japan Air Self-Defence Force Central Band.

Für tief in die Kultur- und Musikgeschichte zurückreichende Traditionen stehen wiederum das französische Militärorchester Musique de Troupes de Marine aus Versailles sowie die Formationen aus Schottland: Die Shetland Island Fidlers Hjaltibonhoga mit typisch-virtuoser Geigenmusik und Pipers Trail mit Dudelsackspielern und Trommlern. Die Schotten als Repräsentanten des traditionsreichen Royal Edinburgh Military Tattoo waren bereits 2017 mit von der Partie. Gemeinsam mit ihrem Formationstanz-Ensemble Scottish Highland Dancers der Tattoo Dance Company schlagen sie die Brücke von Düsseldorf nach Edinburgh, der Heimat der historischen Military Tattoos, mit ihrer einzigartigen Mischung militärischen Brauchtums, keltischer Mysthik und uralter Melodien.

„Militärmusik ist musikalischer Ausdruck soldatischen Empfindens“

Den militärischen Hintergrund ihrer musikalischen Mission sollen die Orchester dabei auch nicht verbergen: „Militärmusik ist seit Jahrhunderten musikalischer Ausdruck militärischen Selbstverständnisses und soldatischen Empfindens“, sagt Oberst Christoph Lieder, Leiter des Militärmusikdienstes und des Zentrums für Militärmusik der Bundeswehr in Bonn.

Stargast des diesjährigen Musikfestes ist der britische Musiker John Miles, der seinen Klassiker „Music was my first love“ im Finale mit 800 Musikern darbieten wird. Das Deutsche Fernsehballett, The Flying Grandpas der Polizei Hamburg sowie das Wachbataillon des Bundesministeriums der Verteidigung runden das Programm ab.

Die Bundeswehr möchte mit dem Musikfest eine jährlich stattfindende, qualitativ hochwertige kulturelle Großveranstaltung etablieren und damit die Vielfältigkeit und Ausdruckskraft von Musik als Brückenfunktion zwischen den Menschen erlebbar machen. Darüber hinaus werden die langjährigen freundschaftlichen Beziehungen zu den beteiligten Nationen und die internationale Verbundenheit verdeutlicht. (ph, mit Bundeswehr-Material)

Bild: Bundeswehr / Photograph: Pierre Johne

Karten für das Musikfest der Bundeswehr gibt es zum Preis ab 29 Euro (Erwachsene, ermäßigt ab 19,50 Euro) über die Tickethotline von westticket unter der Rufnummer 02 11 – 27 40 00 oder auf der Internet-Seite von westticket

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