Düsseldorf Panorama

NFL-Stars stellen Charity-Projekt vor

Düsseldorf. 18 NFL-Stars aus den USA sind für eine Woche in Deutschland, um für das Charity-Projekt „American Football Without Barriers“ zu werben. Am frühen Mittwochabend waren sie mit US-Generalkonsulin Fiona Evans im Wirtschaftsclub zu Gast.

So viele NFL-Stars dürften noch nie auf einmal in Nordrhein-Westfalen gewesen sein: Kevin Hogan von den Denver Broncos, Brett Hundley und Barkevious Mingo von den Seattle Seahawks, Roosevelt Nix von den Pittsburgh Steelers, Jabaal Sheard, Chris Milton, Matthias Farley, Kenny Moore und Nate Hairston von den Indianapolis Colts, Ben Garland, Alex Mack und Austin Hooper von den Atlanta Falcons, Vernon Butler von den Carolina Panthers, Cam Meredith New Orleans Saints sowie Gerhard de Beer von den Green Bay Packers.

Aber auch drei ehemalige NFL-Stars gehören zu der Reisegruppe, die am Mittwochmorgen in Frankfurt aus den USA gelandet ist: Gary Barnidge, der zuletzt für die Cleveland Browns spielte, Deangelo Williams, ein ehemaliger Spieler der Pittsburgh Steelers und Jordan Cameron, der in seinem letzten Spieljahr zwölf Touchdowns für die Miami Dolphins erzielte.

Werben für „American Football Without Barriers“

Nur kurz nach dem Super Bowl kamen die Football-Stars für acht Tage nach Deutschland, um für das Charity-Projekt American Football Without Barriers (AFWB) zu werben. AFWB dient der Einrichtung von Trainingsmöglichkeiten sowie der Förderung von Chancengleichheit und Fitness. Im Fokus stehen dabei insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche. AFWB richtet Sportleistungs-Trainingslager in den USA und anderen Ländern aus und bietet Gesundheits- und Fitnessworkshops, Mentoren- und Stipendienprogramme sowie Bildungsgänge für Jungen und Mädchen.

Am frühen Mittwochabend stellten die NFL-Stars das Charity-Projekt zusammen mit US-Generalkonsulin Fiona Evans im Wirtschaftsclub in Düsseldorf vor. Unterstützt wurde die Aktion von Ecolog International, einem internationalen Multidienstleister mit Deutschland-Sitz in Düsseldorf.

Einen kleinen Einblick, wie US-Amerikaner das derzeitige Deutschland sehen, bot die Begrüßung der NFL-Stars durch einen Mitarbeiter des US-Generalkonsulats in Düsseldorf: In Deutschland seien viele Jihadisten und die Terror-Gefahr damit sehr hoch, warnte er seine Landsleute. Auch gebe es viel „political violence“, weshalb sich die Spieler von großen Demonstrationen besser fernhalten sollten.

Football-Camp in der KöPi-Arena

„This is a soccer country“, begrüßte Fiona Evans ihre Landsleute. „But thank you for bringing so much american culture to Germany.“ Danach bot ein zweistündiges Dinner viele Gelegenheiten für persönliche Gespräche.

Für die Football-Spieler geht es aber schon in den nächsten Tagen weiter durch Deutschland: Am Freitag findet eine Autogramm-Aktion im Centro in Oberhausen statt. Samstag und Sonntag sind sie bei einem Football-Camp in der dortigen KöPi-Arena.

Aber die NFL-Stars sollen auch einen Einblick in die Fußball-Bundesliga bekommen: „Mit den Jungs gehen wir dann zum BVB“, sagte Andreas Heinen, Pressesprecher des American Football und Cheerleading Verbandes NRW (AFCV NRW). Später sind andere Besichtigungen in Deutschland geplant, etwa Schloss Neuschwanstein und die KZ-Gedenkstätte Dachau. Am Donnerstag nächster Woche fliegen die NFL-Stars wieder zurück in die USA.

Bild: Die NFL-Stars mit Generalkonsulin Fiona Evans, rechts unten US-Vizekonsul Benjamin Chapman. Bildrechte: NRW.direkt

Informationen zu den Veranstaltungen in Oberhausen sowie zu American Football in Nordrhein-Westfalen gibt es auf der Internet-Seite des AFCV NRW

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