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Nur noch gemischte Streifen in Problemviertel

Duisburg/Essen. In Problemvierteln sollen möglichst keine Streifenwagen mit rein weiblicher Besatzung mehr zum Einsatz kommen. Damit reagiert die Polizei auf „mangelnden Respekt vor weiblichen Sicherheitskräften“. Der FDP-Politiker Ralf Witzel sieht darin ein weiteres Zeichen dafür, dass in Teilen des Landes inzwischen Parallelgesellschaften die Regeln bestimmen.

Symbolbild: NRW.direkt

In mehreren Städten Nordrhein-Westfalens sollen Streifenwagen möglichst nur noch mit maximal einer Polizistin besetzt werden. Das berichtete die Rheinische Post am Donnerstag.

„Wir achten darauf, dass es möglichst gemischte Streifen gibt. Man muss sehen, dass es Einsätze gibt, wo es zu Gewaltanwendung kommen kann. Und da ist es schon von Vorteil, wenn eine männliche Person dabei ist“, zitierte die Zeitung einen Sprecher des Polizeipräsidiums Essen. Auch bei der Duisburger Polizei gebe es laut des stellvertretenden Sprechers der FDP-Landtagsfraktion, Ralf Witzel, eine entsprechende interne Anweisung.

„Rocker und Migrantengruppen respektieren keine Polizistinnen“

Damit sollen die weiblichen Polizisten besser vor Übergriffen geschützt werden. Polizeikreisen zufolge werden Frauen im Einsatz zunehmend mit fehlendem Respekt behandelt. „Wenn zwei Polizistinnen zum Beispiel vor einem Rocker stehen und ihm sagen sollen, was er zu tun hat, nimmt der sie nicht wirklich ernst. Das ist nun einmal Tatsache“, sagte ein Kriminalhauptkommissar der Zeitung. „Das Gleiche gilt für viele Migrantengruppen. Die kommen aus einem anderen Kulturkreis und respektieren Frauen als Polizisten einfach nicht.“

Ralf Witzel sieht in den gemischten Streifen ein weiteres Zeichen dafür, dass in Teilen des Landes inzwischen Parallelgesellschaften die Regeln bestimmen. „Zudem macht es weibliche Polizeibeamte offenbar zu Arbeitnehmern zweiter Klasse, die nur noch eingeschränkt eingesetzt werden können.“ (ph)

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