Düsseldorf Politik

Pantel verteidigt den FKA

Düsseldorf. Beim Jahresempfang der CDU Unterrath-West wies Sylvia Pantel Mediendarstellungen zurück, der Freiheitlich-Konservative Aufbruch (FKA) stelle sich gegen Bundeskanzlerin Merkel. „Unterschiedliche Ansichten gehören in eine Volkspartei. Und daran beteiligt sich der FKA“, sagte Pantel.

Sylvia Pantel in Unterrath (Bild: NRW.direkt)

Unter dem Motto „Zeitenwende in Deutschland, NRW und Düsseldorf?“ fand am Sonntag im Pfarrsaal der St. Bruno-Kirche der Jahresempfang der CDU Unterrath-West statt. Ratsherr Dirk-Peter Sültenfuß gab den rund 100 Teilnehmern einen kurzen Überblick über die Entwicklungen und Aussichten für den Düsseldorfer Nordosten. Zur Landespolitik sprach Ratsherr und Landtagskandidat Olaf Lehne, zur Bundespolitik die beiden Düsseldorfer Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel und Thomas Jarzombek.

Zu den Themen beim Jahresempfang gehörte auch die Gründung des Dachverbands Freiheitlich-Konservativer Aufbruch (FKA) am Samstag im baden-württembergischen Schwetzingen. Der FKA ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Konservativen aus CDU und CSU. Zum Vorsitzenden des FKA wurde Alexander Mitsch gewählt, zum Pressesprecher Stefan Koch aus Düsseldorf. Von einzelnen großen Medien wurde der FKA daraufhin als „Sammelbecken der Merkel-Gegner“ sowie dessen Gründung als „Merkel-Kritiker-Treffen“ bezeichnet.

Sylvia Pantel, die ebenfalls an der Gründungsveranstaltung des FKA teilgenommen hatte, widersprach diesen Darstellungen. „Das sind keine Spinner. Das sind Leute, die wichtige programmatische Arbeit für die Union leisten wollen. Sie sind der Aufforderung der Parteispitze gefolgt, aktiv mitzuarbeiten, auch wenn sie selbst kein Mandat anstreben“, sagte die Bundestagsabgeordnete in ihrer Rede. „Wir als CDU lassen da keinen Keil zwischen uns treiben oder etwas herbei reden, was so nicht zutrifft. Unsere Spitzenkandidatin steht und jetzt geht es um die inhaltliche Arbeit. Das Ringen um den besten Weg und die beste Lösung ist Parteiarbeit. Unterschiedliche Ansichten gehören in eine Volkspartei – und daran beteiligt sich der FKA.“ (ph)

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