Düsseldorf Politik

Randale und Sex-Delikte auch in Düsseldorf

Düsseldorf. Erst mehr als einen Tag später wurde bekannt, dass die „arabisch und nordafrikanisch aussehenden Personen“ in der Halloween-Nacht auch in der Landeshauptstadt für Aggressionen gesorgt haben. KD-Sprecher Stefan Koch sieht die politische Verantwortung für diese Zustände bei Kanzlerin Angela Merkel, warnt vor einer Koalition mit den Grünen und fordert eine transparente Berichterstattung der Polizei.

Stefan Koch (Bild: NRW.direkt)

Was tatsächlich alles in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch geschehen ist, kommt offenbar nur langsam und scheibchenweise ans Tageslicht. So wurde erst am Donnerstagmittag eingeräumt, dass es in dieser Nacht auch in der Düsseldorfer Altstadt zu Aggressionen bestimmter Gruppen und damit zu einem „intensiven Einsatzaufkommen“ der Polizei gekommen ist. „Die Altstadt war durchgängig gut besucht, vermehrt auch durch Personengruppen mit arabischem und nordafrikanischem Aussehen. Bis in den frühen Morgen herrschte zum Teil eine aggressive Grundstimmung“, hieß es in der entsprechenden Pressemitteilung der Polizei.

„Die Freitreppe am Schlossturm war Anlaufpunkt für größere Personengruppen auch mit nordafrikanischem Erscheinungsbild. In unmittelbarer Nähe kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, in deren Verlauf auch ein Messer zum Einsatz kam“, hieß es weiter. Die Polizisten seien „häufig“ zu Schlägereien und Körperverletzungsdelikten gerufen worden. Bis Donnerstagmittag hatte die Düsseldorfer Polizei Kenntnis von vier Sexualdelikten im Bereich der Altstadt. Alle vier Tatverdächtigen konnten noch vor Ort angetroffen und in Gewahrsam genommen werden.

Bereits einen Tag früher hatte die Kölner Polizei berichtet, dass in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wegen „teilweise stark alkoholisierten und aggressiven Männergruppen vermehrt arabischen und nordafrikanischen Aussehens“ Unterstützungskräfte aus dem Umland angefordert werden mussten. Der Hauptbahnhof in Essen musste am Dienstagabend geräumt und zeitweise gesperrt werden, weil hunderte Männer randaliert hatten. Danach wurden die Täter von einem Sprecher der Bundespolizei gegenüber Zeitungen als Personen „mit augenscheinlichem Migrationshintergrund“ beschrieben.

„Die politische Verantwortung dafür liegt bei der Kanzlerin“

„Die Ereignisse sind schockierend und zeigen einmal mehr auf, wie negativ sich unser Land durch die seit 2015 anhaltende Massenmigration aus den arabischen Ländern verändert hat“, sagte Stefan Koch, Erster Sprecher des Konservativen Dialogs (KD). „Die politische Verantwortung dafür liegt alleine bei der Bundeskanzlerin. Mit Blick auf die Silvesternacht mache ich mir jetzt schon sehr große Sorgen.“ Beim KD handelt es sich um einen Zusammenschluss konservativer CDU-Politiker aus Düsseldorf.

„Da sich die Grünen in Person von Katrin Göring-Eckhardt über die Veränderungen durch die Flüchtlinge im Land freuen, kann ich nur dringend vor einer Koalition aus CDU, FDP und Grünen warnen“, sagte Koch unserer Redaktion weiter. „Von unserem neuen Innenminister erwarte ich ein konsequentes Durchgreifen schon bei geringen Verstößen und eine transparente Berichterstattung der Polizei über solche Vorkommnisse. Und selbstverständlich müssen auch alle rechtlichen Maßnahmen zur Abschiebung konsequent genutzt werden!“ (ph)

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