Mönchengladbach Nachrichten

Rollstuhlfahrer mit Messer bedroht

Mönchengladbach. Ein 18-Jähriger hat am Hauptbahnhof einem 65-jährigen Rollstuhlfahrer ein Messer an den Hals gehalten. Der junge Mann wurde von der Polizei festgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass er sich illegal in Deutschland aufhält.

Hauptbahnhof Mönchengladbach bei Nacht (Bild: NRW.direkt)

Kurz vor Mitternacht meldete sich ein Rollstuhlfahrer bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Mönchengladbach und gab an, dass er wortlos sowie unvermittelt von einem jungen Mann mit einem Tafelmesser bedroht wurde. Obwohl sich der Vorfall bereits in der Nacht zum Samstag ereignet hatte, wurde er erst am Montag bekannt.

Die Polizisten fahndeten mit Hilfe der angegebenen Personenbeschreibung nach dem Mann, trafen ihn im Hauptbahnhof an und nahmen ihn vorläufig fest. Das mitgeführte Messer wurde sofort sichergestellt. Zu der Tat wollte er sich nicht äußern. Der Rollstuhlfahrer wurde nicht verletzt.

Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der aus Algerien stammende Mann keine Aufenthaltserlaubnis für das Bundesgebiet hat und sich somit unerlaubt in Deutschland aufhält. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet.

Quelle: Bundespolizei

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