Düsseldorf Panorama

Straßenfest mit Oldiebahnen

Düsseldorf. Im Stadtteil Eller wurde am Wochenende das 25. Gumbertstraßenfest gefeiert. Eine der Attraktionen waren drei historische Straßenbahnen, mit denen die Besucher kostenlos fahren konnten.

Stände und Besucher auf dem Gertrudisplatz in Eller (Bilder: NRW.direkt)

Mit einer großer Live-Bühne, Künstlern, unzähligen Ständen und einem verkaufsoffenen Sonntag wurde am Wochenende in Düsseldorf-Eller das 25. Gumbertstraßenfest gefeiert. Die Werbegemeinschaft Eller und ihre Mitglieder hatten zum Jubiläum viele Attraktionen vorbereitet. Zum ersten Mal gab es auch einen Trödelmarkt.

Das erste Gumbertstraßenfest wurde 1993 aus Anlass der Eröffnung der Stadtbahnlinie U75 gefeiert. Seitdem ist das Straßenfest traditionell mit der Rheinbahn verbunden. Aus diesem Grund pendelten an beiden Tagen jeweils drei historische Straßenbahnen zwischen der Vennhauser Allee und dem Betriebshof Lierenfeld.

Drei historische Straßenbahnen im Einsatz

Der Triebwagen 954 (Bilder: NRW.direkt)

Am Sonntag waren der 1944 gebaute und als „Kriegsstraßenbahnwagen“ bezeichnete Tw 14, der 1937 gebaute Triebwagen 267 sowie der Tw 954 aus dem Jahr 1928 in Eller unterwegs. Alle Oldiebahnen konnten von den Besuchern des Gumbertstraßenfests kostenlos zur Mitfahrt genutzt werden. Die Fahrzeuge waren in Düsseldorf bis zu den sechziger Jahren im Einsatz, der Triebwagen 267 sogar bis Mitte der siebziger Jahre.

Bei den Besuchern kam die Zeitreise in die Vergangenheit gut an; die historischen Straßenbahnen waren bei fast jeder Fahrt gut gefüllt. Gefahren wurden die Bahnen von Mitgliedern des Vereins „Linie D – Arbeitsgemeinschaft historischer Nahverkehr Düsseldorf“. Der Verein wurde 1992 gegründet, um Geschichte und Vielfalt der Verkehrsbetriebe und Herstellerfirmen der Region Düsseldorf zu dokumentieren und sie für die Öffentlichkeit zu erhalten.

Bild ganz oben: Der Triebwagen 267 pendelt zwischen Eller und Lierenfeld. Alle anderen Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.

Informationen zu „Linie D“ gibt es auf der Internet-Seite des Vereins.

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