Düsseldorf Justiz

Wegen Mord an eigener Tochter verurteilt

Düsseldorf. Wegen Mordes an seiner siebenjährigen Tochter ist ein Mann am Donnerstag vom Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung der Strafkammer hatte der 33-Jährige das Kind getötet, um sich an seiner Ehefrau für eine angebliche Affäre zu rächen.

Landgericht Düsseldorf (Bild: NRW.direkt)

Zu der Tat war es am 19. Juli 2018 in Düsseldorf-Rath gekommen. Laut der Urteilsbegründung tötete der 33-jährige Ägypter Ahmed F. seine Tochter aus Rache an seiner Ehefrau, der er Untreue unterstellt habe. Er hatte die Tat bestritten und von einem „Unfall“ gesprochen. Seine Verteidiger hatten einen Freispruch beantragt. Das berichteten mehrere Düsseldorfer Medien.

Die 1. Große Strafkammer des Düsseldorfer Landgerichts folgte mit ihrem Urteil jedoch der Forderung der Staatsanwaltschaft und verurteilten Ahmed F. wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Dabei stellte das Gericht auch die besondere Schwere der Schuld fest. Damit dürfte eine Haftentlassung nach 15 Jahren ausgeschlossen sein. Gegen das Urteil ist Revision beim Bundesgerichtshof möglich. (ph)

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