Düsseldorf Panorama

Weltweit größte Bootsmesse eröffnet

Düsseldorf. Mit der „boot 2018″ wurde am Samstag die weltweit größte Ausstellung für Boote und Wassersport eröffnet. In diesem Jahr kann mit der 35 Meter langen Princess 35M das größte Schiff in der Messegeschichte bewundert werden. Großer Andrang herrschte am Wochenende auch bei der neun Meter breiten Surfwelle „The Wave“.

Das Tauchbecken in Halle 3 (Bilder: NRW.direkt)

Am Samstagvormittag eröffneten Landeswirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) und Messe-Chef Werner Dornscheidt die 49. Bootsmesse in Düsseldorf. Bis 28. Januar präsentieren sich in 16 Messehallen 1.923 Aussteller aus insgesamt 68 Ländern.

Nur wenige Minuten nach der Eröffnung strömten die Messebesucher in die Hallen. Bereits in den ersten zwei Tagen wurden mehr als 60.000 Besucher gezählt. Neben den Liebhabern von Motorbooten, Luxusyachten und Segelbooten aller Klassen nutzen viele Familien die „boot“ im nasskalten Januar auch zu einem gemeinsamen Ausflug in die faszinierende Welt des Wassersports.

Vor Ort locken eine Vielfalt an Mitmachaktionen wie etwa das Paddeln auf einem 90 Meter langen Flusslauf in Halle 13, Schnuppersegeln in Halle 14 sowie -tauchen in Halle 3, Forscherstationen für Kinder und ältere Meeresliebhaber am Stand von „love your ocean“ in Halle 4 oder die Möglichkeit, im „Sportfishing Center“ in Halle 13 selbst die Angelrute zu schwingen.

Größtes Schiff in der Geschichte der Bootsmesse

Bei „The Wave“ können auch die Kleinen den Ritt auf der Welle wagen (Bilder: NRW.direkt)

Zu den Hauptattraktionen gehören auch in diesem Jahr die in Halle 6 ausgestellten Super-Yachten. Dort kann auch das größte Schiff in der Geschichte der Düsseldorfer Bootsmesse bestaunt werden: Die Princess 35M ist mehr als 35 Meter lang und siebeneinhalb Meter breit. Mit fünf Kabinen, alle mit eigenem Bad ausgestattet, einer Zwei-Zimmer-Suite, einem Spa-Pool und einer Lounge ist an Bord für nicht wenig Luxus gesorgt. Dafür ist die Princess 35M mit einem Preis von acht Millionen britischen Pfund oder umgerechnet mehr als neun Millionen Euro auch nicht für jedermann erschwinglich.

Ebenfalls großer Andrang herrschte am Wochenende bei der neun Meter breiten Surfwelle „The Wave“ in der neuen Messehalle 8a. Dort schießen riesige Pumpen 18 Kubikmeter Wasser in ein Becken und erzeugen damit dauerhaft eine etwa 1,50 Meter hohe stehende Welle. Aber selbst Profis konnten sich zumeist nur kurz auf der Welle halten. Die meisten Slots für Besucher zur Nutzung der Anlange sind bereits vergeben. Am Gewinnspielstand im „Beach Life“ in Halle 12 werden aber noch täglich zwischen 10 und 15 Uhr jeweils fünf weitere Slots an Messegäste verlost.

Traditionell ist auch die Bundeswehr mit einem Stand in Halle 3 vertreten, um wasserbegeisterte Schulabgänger über die Berufe des Kampfschwimmers und des Minentauchers zu informieren. „Wir sind weltweit im Einsatz, in allen Klimazonen und allen Elementen“, wird erläutert und dabei darauf hingewiesen, dass die Kampfschwimmer sozusagen nebenbei auch noch als Einzelkämpfer und Fallschirmspringer ausgebildet werden. „Bis 54 Meter Tiefe werden Munition und Altlasten in den Meeren beseitigt und geborgen“, stellen sich die Minentaucher vor. „Langweilig wird’s bei unseren Einsätzen auf keinen Fall“, verspricht die Bundeswehr.

Bild ganz oben: Yachten in Halle 6, im Vordergrund die Princess 35M

Die „boot“ ist bis 28. Januar täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. E-Tickets können online zum Preis für 18 Euro für die Tageskarte sowie 26 Euro für das Zwei-Tagesticket geordert werden. Vor Ort müssen für die Tageskarte 24 Euro und für das Zwei-Tagesticket 32 Euro bezahlt werden. Schüler ab 13 Jahren, Studenten, Auszubildende, freiwillig Wehrdienstleistende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Arbeitslose, Senioren ab 65 Jahren, Rentner, Behinderte sowie Düsselpass-Inhaber müssen bei Vorlage einer entsprechenden Legitimation nur 12 Euro bezahlen. Die E-Tickets berechtigen auch zur kostenlosen Hin- und Rückfahrt zum und vom Messegelände am Tag des Messebesuchs mit allen Verkehrsmitteln des VRR in der Preisstufe D.

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