Mönchengladbach Nachrichten Ostwestfalen-Lippe

Wieder mehrere Messerstechereien

Detmold/Mönchengladbach. Auch an diesem Wochenende kam es in NRW wieder zu mehreren Messerstechereien. In einem Fall musste ein 18-Jähriger notoperiert werden. In einem anderen Fall war sogar ein Schwert im Spiel.

Hauptbahnhof Mönchengladbach bei Nacht (Bild: NRW.direkt)

Im Mönchengladbacher Hauptbahnhof wurden zwei Männer am späten Samstagabend von einem 51-jährigen Deutschen mit einem Klappmesser verletzt. Bei den Verletzungen handelte es sich glücklicherweise nur um oberflächliche Schnittverletzungen. Dennoch wurden beide Geschädigten zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige konnte bei einer gemeinsamen Fahndung von Bundes- und Landespolizei noch im Bereich des Bahnhofs gestellt werden. Zum Motiv machte der Mann keine Angaben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille. Der 51-Jährige wurde zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Am frühen Sonntagmorgen wurde er wieder entlassen.

Bereits am frühen Samstagnachmittag kam es am Bahnhof in Detmold zu einer Schlägerei zwischen zwei Gruppen afghanischer Staatsangehöriger. Dabei wurden auch Hieb- und Stichwaffen eingesetzt, wodurch ein 18-jähriger Mann durch einen Messerstich in den Brustkorb lebensgefährlich verletzt wurde. Das Opfer wurde in einem Krankenhaus notoperiert. Insgesamt fünf Männer wurden vorläufig festgenommen. Dabei wurden Schlagstöcke und Messer sichergestellt. Alle Tatverdächtigen wurden nach ihren Vernehmungen wieder entlassen.

Schwert, Hammer und Soft-Air-Pistole

Ebenfalls in Detmold wurde ein junger Mann in der Nacht zum Sonntag bei einem Streit mit zwei anderen Männern durch einen mit einem Schwert ausgeführten Bauchstich verletzt. Die Verletzung war glücklicherweise nicht lebensgefährlich. Im gesamten Verlauf der Auseinandersetzung wurden vermutlich auch noch ein Hammer sowie eine Soft-Air-Pistole eingesetzt. Eine Frau, die die Streitenden trennen wollte, wurde zu Boden gestoßen und ebenfalls leicht verletzt. Der 24-jährige Mann, der das Schwert geführt hatte, stand unter Alkoholeinfluss. Zu seiner Herkunft sowie einem möglichen Gewahrsam wurden in der Pressemeldung der Polizei keine Angaben gemacht.

Bereits am letzten Wochenende kam es in Nordrhein-Westfalen zu mehreren Messerstechereien. Am Dienstagmorgen wurde in einer Gesamtschule in Lünen ein 14-Jähriger durch einen 15-jährigen Mitschüler getötet.

Quellen: Bundes- und Landespolizei

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