Krefeld Nachrichten

Zebrastreifen mit Regenbogen-Farben besprüht

Krefeld. Um ein Zeichen gegen Homophobie und Rechtsextremismus zu setzen, besprühten „Aktivisten“ in der Nacht zum Montag Zebrastreifen in der Innenstadt mit Regenbogen-Farben. Feuerwehr und Stadtwerke gelang es nicht, diese wieder zu reinigen. Jetzt prüft die Stadt, ob die Fahrbahnmarkierungen komplett erneuert werden müssen.

Laut einer gemeinsamen Pressemitteilung von Polizei und Stadt haben „selbsternannte Aktivisten“ in der Nacht zum Montag an mehreren Kreuzungen in der Krefelder Innenstadt Zebrastreifen mit Regenbogen-Farben besprüht. Gegen 3 Uhr 50 meldete sich ein Zeuge bei der Polizei, der eine Gruppe dabei beobachtet hatte, wie diese die Fußgänger-Überwege am Friedrichsplatz besprüht hatte.

Die Polizei konnte insgesamt sieben Männer zwischen 19 und 40 Jahren sowie eine 18-jährige Frau in unmittelbarer Nähe zur Kreuzung feststellen. Die Gruppe gab an, für die Aktion in der Innenstadt verantwortlich zu sein. Laut eigener Aussage wollten die Beteiligten damit ein Zeichen gegen Homophobie und Rechtsextremismus setzen. Auch an der Ecke Königstraße/Marktstraße sowie an der Kreuzung Königstraße/Rheinstraße war die Gruppe aktiv.

Feuerwehr wie auch Stadtwerke versuchten vergeblich, die Zebrastreifen wieder zu reinigen. Die Stadt Krefeld prüft nun, ob die Fahrbahnmarkierungen komplett erneuert werden müssen. Die Polizisten nahmen die Personalien der sieben Männer und der Frau auf. Auf sie warten nun Anzeigen wegen Sachbeschädigung sowie gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Bild: Der Zebrastreifen an der Kreuzung Königstraße/Rheinstraße nach dem misslungenen Reinigungsversuch. Bildrechte: NRW.direkt

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